PZG-Gewieher 22.08.2019


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Vier Titel für die Züchter der PZG Holledau
Starker Stutenjahrgang präsentiert sich bei der Landesschau
 
Auf der Suche nach den schönsten Stuten Bayerns wird man unter den Mitgliedern der PZG Holledau fündig! Am vergangenen Wochenende präsentierten sich bei der Landesschau in München-Riem die besten Warmblutstuten der Eintragungen 2019 und vier der begehrten fünf Siegerschärpen konnten Pferden aus der Zucht von unseren Mitgliedern umgehängt werden.

Der weißblaue Himmel strahlte über der Landeshauptstadt als der Kommission, bestehend aus dem neuen Bayerischen Zuchtleiter Torsten Große-Freese, Frau Prof. Dr. Cornelia Deeg, Dr. Matthias Görbert und Jakob Maier 43 Stuten vorgestellt wurden, von denen am Ende 39 (!) den begehrten Titel der Staatsprämie(anwärterin) und eine Bayernprämie erhielten. Es ist wohl ein qualitätsvoller Stutenjahrgang.

Als Siegerstute der 13 für den Endring qualifizierten Damen ging die typvolle AMORE GRANDEZZA von Dante Weltino aus der Erfolgszucht von Martina und Jakob Reglauer (Wangen) hervor. Bereits bei der Stutbuchaufnahme in Schwaiganger machte die großrahmig aufgemachte Dreijährige mit überragenden Noten (Trab 10) auf sich aufmerksam. „Ein Ausnahmepferd mit einer sehr starken Bewegungsmechanik“ bestätigt Anita Schwarz, die im Haupt- und Landgestüt der Kommission angehörte. „Sie hat heute in München ihre Qualität eindrucksvoll bestätigt.“ Mütterlicherseits stammt die Braune aus der Elite- und Staatsprämienstute Axana v. Lord Sinclair I, die bereits eine Vielzahl von hocherfolgreichen Nachkommen brachte. Unter anderem die zwei gekörten Söhne Amazing Spirit (v. Ampere) und Diamond Jack (v. Diamond Hit), der erfolgreich bis S** im Viereck unterwegs ist. Außerdem stellt Axana einmal mehr bei der Landesschau eine der Siegerinnen. Unter anderem vor drei Jahren mit ihrer Tochter Ampya (v. Ampere), die erst am Pfingstwochenende mit Züchtersohn Jakob den 2. Platz in einer Dressurpferde M belegte.

Zweite Reservesiegerin wurde eine sehr feine Tochter des Goldberg, die vierjährige ROSE OF JOY. „Bei der Stutbuchaufnahme in Babenhausen hatte sie aber noch mehr Wumms“ meinte die glückliche Züchterin Birgit Liebhaber. „Alle aus dem Stamm sind charakterlich tolle Pferde und sehr rittig.“ Das hat Rose of Joy (Foto oben links) auch schon unter Beweis gestellt, als sie bei ihrem ersten Turnierstart Anfang Juni gleich in einer Dressurpferde A gewann. Mutter der Schwarzbraunen ist die Staatsprämienstute Rose Baccara (Rousseau / Rotspon).  Anfang dieses Jahres erhielt ihr Sohn von Dante Weltino, ein ehemaliges DSP-Auktionsfohlen, in München in positives Körurteil. Auch der hübsche Junghengst überzeugte mit dynamischer und weit unter den Schwerpunkt tretenden Bewegungen.

Liebhaber hatte in München gleich doppelten Grund zur Freude. Mit einer weiteren Schärpe wurde ihre dreijährige TERRA CASSILANA v
on Cassilano dekoriert, die mit ihrem kraftvollen Springen für Aufsehen sorgte (Foto oben rechts). Die Richter sahen in der typvollen, großrahmigen Stute das `komplettere Pferd` und lobten sie deshalb mit dem Sieg aus. Erst vor einem Vierteljahr hat Birgit Liebhaber die Mutter der Springsiegerin, die Prämienstute Terra Luna (v. Chambertin) verloren. Terra Cassilana soll nun den Stamm weiter führen.

Ein Top-Stutenmodell zeichnete die Kommission als Bewegungssiegerin aus. CALIRE DE LUNE (Rock for Me / Boston) ist in der PZG Holledau keine Unbekannte, da sie bereits als Fohlen beim Fohlencup in Hagau beeindruckte.
In Typ und Bewegung schon damals mit 9,0 bewertet war sie das Beste dressurbetonte Stutfohlen des Tages. Auch dreijährig präsentierte sich die Fuchsstute mit tollen Bewegungen und so konnte sich Züchter Anton Schindele (Unterthingau) in München über die weiß-blaue Schärpe freuen (Foto links).  


Endringteilnehmer:
Amore Millefiori (Millenium / Quaterback)                           Z/B: Martina & Jakob Reglauer, Wangen
Walküre (Glamourdale / Wolkentanz II)                                 Z/B: Gabi Heinz, Moosburg
Watch-me-now (Sir Donnerhall / Licotus)                              B: Katja & Johann Schmid, Goldach  

Des Weiteren erhielten die Staatsprämie/-anwartschaft:
Amore Mia (Dante Weltino / Lord Sinclair I)                          Z/B: Andreas Meyer, Plech
Fire (Dantano / Florencio I)                                                     Z/B: Rainer Lechl, Postmünster
For my Heart (Manchester van`t Paradijs / Landprinz)          B: Gabriele Steindorfer, Rotthalmünster
Golden Highlight (Kannan / Quidams Rubin)                          Z/B: Erich Schrötzlmair, Niederwöhr
Gondellied (Quantensprung / Florestano)                              Z/B: Dr. Helmut Feigl, Beutelsbach
Gräfin Frankonia (Sir Sansibar / Fürst Romanicer)                 Z: Anna & Rudolf Brummer, Rüdisbronn
Paola (Floriscount / Fuerst Heinrich)                                      Z/B: Franz Galneder, Taufkirchen
Rikki (Locksley III / Donnerschlag)                                          Z/B: Gabi & Werner Rohrmoser, Langerringen
Rubina`s Highlight (Ampere / Rotspon)                                  Z/B: Andreas Meyer, Plech
Royal Riva (Ampere / Rotspon)                                               Z/B: Andreas Meyer, Plech
Splotchy (Cicero Z / Spartan)                                                  Z/B: Georg Schweiger, Ingolstadt
Tara Mar W (Dante Weltino / Sir Donnerhall)                       Z/B: Franz Winklmaier, Buch am Erlbach

Wir gratulieren allen Züchter und Beschickern zu ihren neuen Staatsprämienstuten bzw. -anwärterinnen!

Der Bericht und die Fotos der Ponyrassen folgen!


Milena Knott siegt bei Pferd International
Jungzüchterwettbewerb wirft Fragen auf
  
Olympiareitanlage München-Riem, Samstag 1. Juni 2019 um 7.15 Uhr. Die Tore werden gerade geöffnet, der Putzdienst ist unterwegs. Ansonsten ist es ruhig – bis auf 17, noch etwas müde und teilweise doch schon sehr aufgeregte, junge Leute. Sie machen sich auf den Weg zur neuen Reithalle zum Jungzüchterwettbewerb, bei dem die Teilbereiche Mustern, Beurteilen und Theorie geprüft werden.

Das Mustern ist gut organisiert und die Vorführpferde sind in Größe und Temperament durchaus unterschiedlich. Für die Jüngsten und Kleinsten gibt es ein extrem braves Kleinpferd, trotzdem sind die Größenverhältnisse nicht optimal. Am Ende jeder Runde geben die Richter dem vorführenden Team ein direktes Feedback. Wer gut zuhört, kann sehr wertvolle Tipps für die Zukunft mitnehmen. Richter Hendrik Fiegel findet das eine oder andere Mal auch sehr deutliche Worte.   

Vor dem Beurteilen erläutert Fiegel einmal mehr mit Herzblut und Geduld worauf es beim Exterieur des Pferdes ankommt. Auffällig ist dann das Ergebnis der acht Teilnehmer aus den Reihen der PZG Holledau: in allen Altersklassen stellen sie die Besten und Zweitbesten. Auch im Mustern sind die PZG`ler immer ganz vorne mit dabei. Ausbaufähig ist sicherlich noch der theoretische Bereich.  

Mit sieben Teilnehmerinnen war die AK I die größte Gruppe im Wettbewerb. Es siegt mit deutlichem Abstand Milena Knott (Vohburg) mit einer sehr guten theoretischen Leistung und einer starken Musterrunde. Ihr Pferd zeigte sich etwas ungestüm, was Milena aber hervorragend meistern konnte. Den dritten Platz belegt die Beste im Beurteilen ALLER Teilnehmer des Tages Bianca Schwarz (Mammendorf). Jasmin Kreipl (Bergkirchen) hat in dieser Disziplin nur einen Punkt weniger.

Die „Rarität“ (Fiegel) des Tages, Philipp Schwarz (Mammendorf), war der einzige männliche Teilnehmer. Auch er war der Beste im Beurteilen in seiner Altersgruppe AK II. Schwarz, der schon viel Erfahrung im Mustern hat, glänzte neben seiner Laufleistung mit guten Absprachen mit seinem Peitschenführer. In der Theorie war die weibliche Konkurrenz nicht zu schlagen, so dass es für ihn am Ende der 4. Platz wurde.

Die Gruppe der Minis bestand fast ausschließlich aus PZG`lern – den Sieg konnten sie leider nicht mitbringen. Dafür waren Luisa Härtl (Ingolstadt) und Sophie Ebner (Mindelstetten) die besten im Beurteilen,
knapp gefolgt von Lea Landes (Ingolstadt). Die jüngste Annika Schwarz (Mammendorf) war, mit Unterstützung im Lesen und Schreiben, mal wieder überragend in der Theorie.

Es war ein langer Tag für die Jungzüchter, hatten die Älteren doch auch noch am Abend auf dem Hufeisenplatz die Stuten mit Fohlen bei der Auktion zu mustern. Eine tolle Unterstützung für die Organisatoren und eine stramme Leistung der jungen Leute!

Und dann fragt man sich am Ende diesen Tages dann doch, wie kann es sein, dass die Teilnehmerzahl in diesem Jungzüchterwettbewerb bei so einem hippologischen Event begrenzt war/ist? Der Nachwuchs ist motiviert und engagiert und ohne sie wird das Zuchtgeschehen nicht weiter gehen. Die Bemühungen in diese Nachhaltigkeit müssten doch forciert und intensiviert werden… An Platz dürfte es auf dem weitläufigen Gelände der Olympia-Reitanlage wohl nicht fehlen.


Leistungsstarke Sportpferde – die richtige Fütterung
Katrin Grandegger BayWa AG, 6/2019

Sportpferde sollen locker, leichtfüßig, rittig und elastisch sein. Sie müssen schnell regenerieren und noch am zweiten Wettkampftag fit und voller Power sein. Genau wie bei menschlichen Athleten gibt es auch im Pferdesport unterschiedliche Anforderungen an die Muskulatur - ein Hochspringer braucht andere Muskulatur als ein Turner oder ein Handballer. Je nach Disziplin soll Muskelkraft in die gewünschte Richtung abrufbar sein. Die Fütterung muss deshalb auf Sportart und Stoffwechselsituation individuell abgestimmt werden. Durch die Auswahl bestimmter Futtermittel und durch ein stimmiges Fütterungsmanagement kann die Arbeit der Muskelzellen messbar unterstützt werden. Damit steigt nicht nur das Leistungsvermögen, auch die Verletzungsgefahr wird minimiert. Rittigkeitsprobleme entstehen demnach nicht nur durch Reiterfehler, sondern sind immer häufiger die Folge falscher Fütterung.
 
Die Fütterung des Dressurpferdes
Schon das junge Dressurpferd kann mit durchdachter Fütterung bereits während der Grundausbildung im Hinblick auf spätere Aufgaben spezifisch vorbereitet werden indem man sein Enzymsystem trainiert. Dressurpferde bewältigen ihre speziellen Herausforderungen vor allem mit fettverbrennender Muskulatur. Gutes Heu ist deshalb unverzichtbar, denn Darmbakterien bilden aus Heu flüchtige Fettsäuren, die zum Aufbau und Unterhalt dieser im Dressursport überwiegend gebrauchten Muskelzellen notwendig sind. Für die Fütterung von Dressurpferden bedeutet dies mehrmals täglich eine reichlic
he Menge an blattreichem, nicht verholztem Heu. Pegus Natural Wiesencobs oder Pegus Natural Luzernecobs sind die staub- und schimmelfreie Ergänzung, wenn das Heu diesen Anforderungen nicht völlig entspricht.  Das Krippenfutter soll hochverdaulich sein und in mehreren kleinen Mahlzeiten gefüttert werden, um Magengeschwüre zu vermeiden. Öl als Energieträger ist vorteilhafter als Stärke. Pegus Leinöl fördert die Fließfähigkeit des Blutes und unterstützt dadurch den gesamten Stoffwechsel. Es liefert hochwertige Energie, ohne Proteine und Kohlenhydrate und trägt als wertvolle Nährstoffquelle zur Versorgung mit essentiellen Fettsäuren und Vitamin E bei. Da Öl jedoch nur in begrenzter Menge die tägliche Ration ergänzen kann, werden zusätzlich Kohlenhydrate benötigt, um den Energiebedarf zu decken.
Vor allem bei Dressurpferden, die auf hohem Niveau trainiert werden, steigt der Energiebedarf stark an. Gerade die isometrische Muskelarbeit, welche bei allen Lektionen in hoher Versammlung geleistet wird, bedeutet einen enormen körperlichen Aufwand.
Pegus Power Müsli entspricht den Anforderungen des Dressursportes ideal.  Hochaufgeschlossenes Getreide und pflanzliches Öl sorgen für eine permanente Energiezufuhr. Schmackhafte Inhaltsstoffe wie Apfeltrester, aber auch Gräser und Kräuter, sorgen für hohe Akzeptanz und eine gute Kautätigkeit. Zusätze von Aminosäuren in Reinform unterstützen außerdem den Muskelaufbau und die Leistungsfähigkeit des Dressurpferdes genauso, wie das mit Selen abgestimmte Vitamin E.

Die Fütterung des Springpferdes
Im Springsport ist schnelle Muskelleistung gefordert. Die Pferde sollen dynamisch zum Sprung „ziehen“ und beim Absprung explosive Muskelkraft zeigen. Dazu besitzen Springpferde überwiegend Muskelzellen, die ausschließlich Kohlenhydrate verbrennen. In der Praxis erhalten sie deshalb oft reichlich Kraftfutter, aber viel zu wenig Heu, was gravierende gesundheitliche Folgen hat. Eine ausreichende Menge an Heu beeinflusst nämlich die Wasseraufnahme, den Elektrolythaushalt, hat Einfluss auf hormonelle Schaltstellen, das seelische Wohlbefinden und die Rückentätigkeit. Wenn Magengeschwüre zwicken sind Rittigkeitsprobleme nicht vorprogrammiert, sondern bereits etabliert.
Energie- und proteinreiche Pegus Natural Luzernecobs können Heu in der Springpferderation teilweise ersetzen und unterstützen die Darmgesundheit, ohne einen „Heubauch“ zu erzeugen und liefern zudem noch essentielle Aminosäuren.
Die notwendige Energie bringt das hochenergetische Pegus Power Extra. Thermisch aufgeschlossenes Getreide sorgt für eine schnelle Energieverfügbarkeit und damit für „Go“ im Parcours. Reine Aminosäuren verkürzen die Regerationszeit und verbessern den Muskelaufbau während der Ruhephasen. Lecithin pflegt die Schleimhäute von Magen und Darm gerade bei stressgeplagten Turnierpferden und trägt zu mehr Nervenstärke bei.


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Herzliche Einladung zum

25. BayWa – Fohlencup
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überragende Dressurfohlen
Springfohlen der Spitzenklasse
moderne Ponyfohlen und
die jüngsten Reiter ganz groß!


Das ALLES sehen Sie am
15. August 2019 in Ingolstadt/Hagau.



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